Sei, was du bist

„Sei, was du bist, entfalte dein wahres Selbst — jetzt und hier und nichts kann dir im Wege stehen.“möweDieses Zitat aus dem Kunstwerk-Buch „Die Möwe Jonathan“ von Richard Bach eröffnet uns Eltern und Erziehern gerade zum Schuleintritt den richtigen Blickwinkel im Zusammensein mit unseren Kindern. Sind wir nicht oft erstaunt, wie schnell unsere Kleinen heranwachsen und in nur kurzer Zeit zu gehen, zu greifen, zu sprechen beginnen und ihre motorischen Fähigkeiten tagtäglich perfektionieren? Auch später im Schulalter können Kinder neue Fähigkeiten mit Konzentration und Freude erwerben und einsetzen, wenn wir ihnen das richtige Umfeld bieten. So können wir in der Folge Kinder beobachten, die gespannt beim Lesen eines Buches und konzentriert beim Malen eines Bildes  sind und still mit wundernden Augen im Wald spazieren gehen.

Gerade zum Eintritt in die Schule oder bei einem Schulwechsel haben wir als Elternteil oder Erzieher die Aufgabe, unserem Kind mit viel Achtsamkeit und Fürsorge zur Seite zu stehen. Das Kind lernt sich in einer neuen Umgebung einzufinden, es trifft neue Bezugspersonen, lernt Freundschaften unter Gleichaltrigen zu machen und fügt sich in einen neu organisierten Tagesablauf ein.

Hier sind einige Tipps, die die erste Zeit in der Schule mit so vielen neuen Erlebnissen zu einer besonderen Zeit für Eltern und Kind werden lässt:

  1. Beginnen Sie den Morgen in Ruhe: Planen Sie Zeit für ein gemeinsames Frühstück ein. Dies gibt die Möglichkeit, dem Kind zuzuhören, wenn es über die Schule erzählen will. Gute, nahrhafte Lebensmittel wie feiner Grießbrei mit Rosinen, Getreidebrei (Porridge) mit Vanille und Zimt oder gedünstete Früchte (Kompott) sind die Basis für ein bekömmliches Frühstück.
  2. Respektieren Sie den neuen Tagesablauf: Ihr Kind ist nun ein Schüler, der sich an Schulzeiten richten lernt und Schulpflichten zu erfüllen hat. Zollen Sie Ihrem Kind Respekt, wenn sie sich gut in den neuen Rhythmus einfinden und seien auch Sie ein gutes Vorbild. So kann Ihr Tafelklassler etwa seine Aufgabe in Ruhe machen, wenn er weiß, dass auch Mama im Haus Arbeiten erledigt, bevor es zum Vergnügen gemeinsam in den Garten geht.
  3. Beobachten und lernen Sie von Ihrem Kind: Gerade wenn Ihr Kind viel Neues in Kindergarten und Schule entdeckt, wie etwa die ersten Buchstaben und Zahlen, werden Sie erkennen, dass „die Arbeit“ Ihres Kindes zu Hause nicht aufhört. Es ist neugierig, will neue Buchstaben in der Zeitung am Morgen, auf der Ortstafel beim Spaziergang, im Buch der Mama wiedererkennen. Sie beobachten vielleicht, wie Ihr Kind leise die Ameisen zählt, die auf Ihrem Jausenapfel spazieren oder Fliegen beobachtet, die am Küchenfenster sitzen. Treten Sie zurück, lernen Sie von der bezaubernden Stille, in der Ihr Kind Ihre Umgebung neu entdeckt.
  4. Erkunden Sie gemeinsam: Niemand kennt Ihr Kind besser als Mama und Papa. Nutzen Sie die Nähe zu Ihrem Kind und bereiten Sie dem Kind Begegnungen oder Erlebnisse im Alltag, die sie bereichern. Unsere Kinder sind kleine Persönlichkeiten, die ganz individuelle Interessen und Eigenschaften haben. Je mehr wir diese erfassen, respektieren und fördern, umso fröhlicher und zufriedener ist Ihr Kind. Es fühlt sich angenommen und verstanden. So kann Mama am Wochenende bunte Zahlen auf kleine Steine, die gemeinsam am Bach gesammelt wurden, malen oder Papa schnitzt die ersten Buchstaben aus Holz gemeinsam mit ihrem Kind. So zeigen Sie nicht nur Anerkennung für das neu gelernte Wissen Ihres Kindes und fördern die motorischen Fähigkeiten durch die Arbeit mit verschiedenen Materialien, sondern Zahlen und Buchstaben nehmen mit Kreativität und Spaß Einkehr im Alltag zu Hause.

Viel Spaß in der Schule 🙂

Karin und Dani

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